
Kardiologe am Sion-Spital

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Lange Zeit bestand die einzige Möglichkeit zur Behandlung von Bluthochdruck darin, den Lebensstil anzupassen – unter anderem durch Veränderungen der Ernährung und regelmässige körperliche Aktivität – sowie Medikamente einzunehmen. Heute gibt es zudem einen weiteren Ansatz namens renale Denervation. Dabei handelt es sich um ein einmaliges, minimalinvasives Verfahren, dessen Sicherheit und Wirksamkeit nachgewiesen wurden. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören unter anderem Blutergüsse und vorübergehende Schmerzepisoden. Die Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.

Die 54-jährige Véronica ist Pflegehelferin, Sportlerin aus Leidenschaft und treibt seit über 40 Jahren Fitness. Sport war für sie schon immer ein Ventil für Stress und die Grundlage für einen gesunden Lebensstil. Ihr Blutdruck war ihr ganzes Leben lang etwas zu hoch, doch da sie keine Symptome hatte, lebte sie ganz normal. | Adeline Beijns
Mit etwa fünfzig änderte sich alles schlagartig: starke, anhaltende Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit … Dann kam es eines Tages zu einem erheblichen Blutdruckanstieg, begleitet von starken Migräneanfällen und Sehstörungen. Ihr Sohn musste sie notfallmässig ins Krankenhaus bringen.
Trotz eines aktiven Lebens und der strikten Einnahme von Medikamenten traten die Blutdruckspitzen immer wieder auf, manchmal gefolgt von plötzlichen Blutdruckabfällen. Ihre Kardiologin, Dr. med. Duchatelle, befand sich in einer therapeutischen Sackgasse. «Wir haben alle möglichen blutdrucksenkenden Medikamente in Tablettenform ausprobiert», berichtet die Fachärztin. Nichts half. Die beiden Frauen, die ein Vertrauensverhältnis und gegenseitiger Respekt verband, teilten diese Frustration monatelang. Zwei Jahre lang gab Dr. med. Duchatelle nicht auf und suchte unermüdlich nach einer Lösung, um ihre Patientin vor den bestehenden kardiovaskulären Risiken wie Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu schützen.
Die renale Denervation war der Wendepunkt. Das Ziel war klar: Die kräftezehrenden Spitzenwerte und plötzlichen Blutdruckschwankungen, die Véronicas Alltag beeinträchtigten und ihre Gesundheit gefährdeten, mussten beseitigt werden. Der Eingriff verlief komplikationslos, und die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Heute geht es Véronica sehr gut. Sie nimmt keine Medikamente mehr ein, fühlt sich weniger müde und strotzt vor Energie. Ihre Verbindung zu Dr. med. Duchatelle hat sich nur noch weiter vertieft, da diese sie bei jedem Schritt mit ausserordentlicher Menschlichkeit und Unterstützung begleitet. Eine schöne Geschichte über Vertrauen und Medizin mit menschlichem Antlitz.
Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung von Medtronic (Schweiz) AG erstellt. Weltpoststrasse 5, 3015 Bern
Die Unabhängigkeit der Meinung der Expertin, des Experten und der Patientin wurde vollständig gewahrt
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