
Wenn der Frühling mit Niesen und Unwohlsein einhergeht, wird jede Aktivität im Freien zur Belastung. Anhand der Geschichte von Arthur, einem jungen BMX-Rennsport-Enthusiasten, erfahren wir, wie eine frühzeitige Diagnose und die passende Behandlung den Lauf eines Lebens verändern können. | Adeline Beijns
Die Suche nach der Ursache
Im Herzen des Wallis, in einer Familie, die gemeinsam dem Adrenalinschub beim BMX-Rennen nachjagt, fordert der 12-jährige Arthur mit ansteckender Energie die Pisten heraus. Zusammen mit seinem 8-jährigen Bruder Adam und ihren Eltern sind sie ein eingespieltes Team, das seit 2021 an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilnimmt.
Doch schon seit längerer Zeit muss Arthur mit einer Pollenallergie umgehen. Angefangen hat alles, als er drei Jahre alt war. Arthur, damals ein neugieriger Junge, litt bereits an einer hartnäckigen atopischen Dermatitis. Das ganze Jahr über und verstärkt ab März quälten ihn starker Juckreiz an Ellenbogen, Knien und Leisten. Verstopfte Nase, andauernder Husten, gerötete und tränende Augen – die Symptome reihten sich aneinander und erreichten ihren Höhepunkt in einem ersten Asthmaanfall im Alter von fünf Jahren. Seine Eltern liessen Arthur untersuchen und liessen sich von ihrem Kinderarzt beraten.
Ein einfacher Bluttest brachte schliesslich die Ursache ans Licht: Arthur ist auf Birken- und Gräserpollen sowie Hunde und Katzen allergisch. Die Fachärztin verwies sie daraufhin an einen Allergologen, der eine Basistherapie verschrieb: einen Bronchodilatator zur Entlastung der Bronchien und ein Antihistaminikum zur Bekämpfung der Reaktionen. Doch die Symptome blieben bestehen und beeinträchtigen Arthurs aktives Leben weiter.
Der entscheidende Wendepunkt
Da diese Behandlung mit einem Bronchodilatator nicht ausreichend war, erhielt Arthur eine Allergie-Immuntherapie (AIT). Dabei wurde sein Körper schrittweise an die Allergene gewöhnt. Die Anfälle liessen nach, der Atem beruhigte sich. Dadurch konnte Arthur sich endlich während der Pollensaison voll und ganz seiner Leidenschaft für BMX widmen. Vor zwei Jahren hat Arthur die Therapie abgeschlossen und diese hat geholfen, dass er seine Leidenschaft in besserer körperlichen Verfassung ausüben kann.
Die Eltern sind dankbar und bedauern lediglich, dass sie nicht schon früher, mit der ursächlichen Behandlung begonnen haben. «Es hat sein Leben verändert», sagen sie. Am Beispiel von Arthur wird deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose und der Start einer angebrachten Therapie zur Behandlung von Pollenallergien sind.
Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung von ch.klarify.me erstellt / Die Unabhängigkeit der Meinung der Familie wurde vollständig respektiert
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